Über das Thema Aminosäuren dürften sich die meisten Menschen leider bisher keine Gedanken gemacht haben. Dabei sind Aminosäuren für unseren Körper wichtiger als wir uns vorstellen können. Vor allem bei unterschiedlichen Ernährungsformen kann auch durchaus ein Mangel an Aminosäuren auftreten. Viele machen sich dann keine Sorgen, was aber leider völlig falsch ist.

Ein gutes Beispiel ist hierbei auch die vegane Ernährung. Viele beschäftigen sich zwar mit möglichen Mangelerscheinungen, aber nicht mit Aminosäuren, die ebenfalls mangelhaft im Körper vorhanden sein können. Dabei nehmen Veganer aus den unterschiedlichsten Gründen keine Nahrungsmittel und sonstigen Erzeugnisse in den Körper auf, die von Tieren stammen. Dies betrifft also nicht nur Fleisch, sondern auch andere tierische Produkte wie Eier oder Milch.

Dabei steigen die Zahlen der Veganer immer weiter an, sodass auch dieses Thema an Bedeutung gewinnt. Positiv an der veganen Ernährung ist dabei, dass weniger gesättigte Fettsäuren aufgenommen werden und andere Stoffe, die Krebs begünstigen oder einen Herzinfarkt auslösen könnten, in nur sehr geringen Mengen aufgenommen werden.

Allerdings hat vegane Ernährung nicht nur positive, sondern auch negative Auswirkungen. Denn die ausreichende Versorgung mit den essentiellen Aminosäuren kann hier schnell problematisch werden.

Warum fehlen Aminosäuren bei veganer Ernährung?

Doch warum fehlen Aminosäuren bei der veganen Ernährung und bei welchen besteht der Mangel am ehesten?

Veganer haben oft Mangelerscheinungen, weil sie keine tierischen Proteine auf sich nehmen, welches aber in hoher Menge Aminosäuren enthält. Sie ernähren sich zwar von pflanzlichen Proteinen, hier wird aber von einer geringeren biologischen Wertigkeit in Bezug auf die Aminosäuren gesprochen. Der Körper kann nämlich nicht genügend Aminosäuren selbst herstellen, daher ist Aminosäuren Ernährung sehr wichtig, um gezielt einzelne Aminosäuren aufnehmen zu können, die der Körper noch benötigt.

Wichtige Aminosäuren wie Lysin und Methionin kommen zwar in Gemüse auch vor, hier aber oft nur in geringen Mengen, die für den Körper nicht ausreichend sind. Gerade tierische Proteine wie Eier und Milch enthalten dafür direkt alle essentiellen Aminosäuren, weshalb der Bedarf darüber komplett abgedeckt werden kann. Damit ein Veganer an alle wichtigen Aminosäuren kommt, müssen unterschiedlichste pflanzliche Proteine aufgenommen werden.

Mais, Bohnen, Hülsenfrüchte und Sojaprodukte müssen daher immer auf dem Speiseplan eines Veganers stehen, damit keine Mangelerscheinungen auftreten. Ganz nebenbei führt der nicht vorhandene Fischkonsum immer wieder zu Problematiken, da dieser wichtige Omega-3-Fettsäuren enthält. Doch gerade in Hinblick auf die Aminosäuren sind tierische Proteine eigentlich sehr wichtig. Einige der Aminosäuren können so eindeutig nicht in ausreichender Form aufgenommen werden.

Warum sind Aminosäuren so wichtig?

Aminosäuren sind vor allem deshalb so wichtig, weil sie als Motor für den Stoffwechsel gelten. Wenn der Stoffwechsel richtig funktionieren soll und der Mensch langfristig überleben möchte, dann ist er auf Aminosäuren angewiesen. Doch viele Menschen unterschätzen die Wichtigkeit von Aminosäuren und versuchen daher nicht gezielt, Aminosäuren in ausreichender Menge zuzuführen.

Von Aminosäuren hingegen dürfte eigentlich jeder schon einmal etwas gehört haben. Dennoch wissen die meisten nicht, was sich hinter ihnen eigentlich verbirgt. Aminosäuren sind für die Proteine im menschlichen Körper unabdingbar und sind an fast allen biologischen Prozessen im Körper beteiligt. Nicht nur die Muskeln bestehen zu einem Teil aus Aminosäuren, ähnlich sieht es nämlich auch beim Gewebe aus. So haben Aminosäuren direkt Einfluss auf die Funktionen aller Organe.

Was vielen Menschen auch gar nicht bewusst ist, dass man die Mangelerscheinungen im Körper auch richtig spüren kann. Zum einen wirken sich die Aminosäuren nämlich positiv auf Potenz und Blutzuckerspiegel aus. Fehlen diese, dann gibt es negative Auswirkungen in diesem Bereich.

Zudem wird die persönliche Stimmung dann schlechter und man fühlt sich einfach nicht mehr wohl in der eigenen Haut. Der Körper gibt einem damit deutlich zu verstehen, dass er auf die Aminosäuren angewiesen ist. Man fühlt sich schlapp und ist nicht mehr leistungsfähig.

Wichtig ist dabei auch, dass Aminosäuren nur in Teilen vom Körper selbst produziert werden können. Das bedeutet, dass Aminosäuren vor allem durch die Nahrung aufgenommen werden müssen, genau an dieser Stelle gibt es dann bei einigen Ernährungsformen Probleme.