Die Legalisierung von Cannabidiolen (CBD) in der Schweiz hat dazu verholfen, die unbestrittenen Heilwirkungen von CBD medizinisch zu nutzen. Wissenschaftler und Pharmaunternehmen sprangen auf diesen Zug auf und intensivierten ihre Forschungsarbeiten zu dem Thema, CBD für die Gesundheit zu nutzen. CBD ist ebenso wie THC ein Bestandteil von Haschisch oder Marihuana, besitzt aber nicht die problematische psychoaktive Wirkung, die bei THC Ausmaße bis zu Halluzinationen annehmen kann. Wenn THC psychisch wirkt, dann sind es ausschließlich positive Effekte, die auch Psychopharmaka anstreben, nämlich eine beruhigende, stress- und angstlösende sowie antidepressive Wirkung. Diese Effekte reichen bis zur Behandlung bei Psychosen.

Cannabidiole können als pflanzliches Genuss- und Heilmittel in verschiedener Weise eingenommen werden. So kann CBD als Zigarette geraucht, als Kapsel eingenommen, als Creme auf die Haut aufgetragen, als Liquid für die E-Zigarette verwendet oder als Hanföl geschluckt werden. Jede Anwendungsart besitzt spezifische Vorteile. Wer zum Beispiel kein Raucher ist, braucht sich nicht extra Zigaretten aus der Schweiz organisieren, um an das wertvolle CBD zu gelangen. Er kann das CBD einfach in Form von Hanföl schlucken, was in Deutschland zudem im Gegensatz zur CBD-Zigarette legal ist. Zahlreiche Benutzer berichteten über gute Erfahrungen mit Nordicoil.

Einsatz gegen Schmerzen

Stark sind die Effekte von CBD-Ölen zudem bei Krankheitsbildern, die mit Schmerzen und Entzündungen zu tun haben, denn CBD weist krampflösende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften auf, indem der Wirkstoff in die Endicannabinoid-Rezeptorfunktion eingreift und dort mit mehreren Transmittern zusammenarbeitet. Hinzu kommt, dass Hanföl viele wichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäure enthält und damit Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und nur wenig über die Nahrung aufnimmt. Diese Fettsäuren tragen zu einer Stärkung des Stoffwechsels bei, begünstigen die Produktion von Hormonen und stärken das Immunsystem, was Entzündungen und Infektionen zusätzlich den Kampf ansagt. Mediziner erwägen aus diesem Grund, CBD als Alternative zum Morphium gegen Schmerzen einzusetzen, was wesentlich weniger invasive Nebenwirkungen verursachen würde.

Effektiv gegen viele Krankheitsbilder

Auch Betroffene, die an anderen schweren Erkrankungen leiden, schöpfen zunehmend neue Hoffnungen. So zeigten sich in Studien erste positive Ergebnisse gegen Epilepsie, Alzheimer, multipler Sklerose, Arthritis, Gelenkschmerzen, Nervenreizung und sogar bei der Rauchentwöhnung. Ferner wurde beobachtet, dass CBD einige antibiotikaresistente Bakterien bekämpft, was den Wirkstoff für die Bakterienbekämpfung und die Arzneigruppe der Antibiotika interessant macht. Weitere Effekte wurden in der prophylaktischen und kurativen Behandlung von Erkrankungen am Herzen gefunden. In der Krebsforschung hat sich gezeigt, dass zerstörerische Melanin-Zellen, die den Krebs im Organismus weiter verbreiten, durch CBD bekämpft werden. Diese Effekte konnten allerdings bisher nur in der Zusammenarbeit mit THC nachgewiesen werden.

Sublinguale Anwendung

Nutzer von CBD-Ölen werden sich freuen, dass der Wirkmechanismus gegenüber Krankheiten von CBD als Öl am intensivsten ist. Lediglich Personen, die unter Hautproblemen leiden, profitieren mehr von der Anwendung von CBD als Hautcreme. Dies betrifft insbesondere uns Läufer, die unsere Haut ständig den UV-Strahlen aussetzen. Das Hanföl sollte schrittweise eingenommen werden und damit die Dosis allmählich von 3 x 1 Tropfen auf 3 x 3 Tropfen erhöht werden. Die Applikation geschieht sublingual, das heißt unter die Zunge. Der Grund dafür ist, dass sich unter der Zunge ein Teil der Mundschleimhaut befindet, der sich durch eine ausgezeichnete Gefäßversorgung und Durchblutung auszeichnet. Dadurch löst sich das Medikament schnell auf und die Wirkstoffe können rasch resorbiert werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Da es sich bei CBD-Öl um ein pflanzliches Produkt handelt, ist das Risiko durch Nebenwirkungen sehr gering. Gelegentlich berichten Nutzer von Mundtrockenheit, einem leichten Absenken des Blutdrucks, Benommenheit und Schläfrigkeit. Nimmt der Anwender neben dem Hanföl Medikamente ein, sollte er gegebenenfalls die Risiken in einem ärztlichen Fachgespräch abklären. Durch die Einnahme von Hanföl werden nämlich einige Leberenzyme vom Typ P450 blockiert, was zu einer Hemmung des hepatischen Arzneimittelmetabolismus und unerwünschten Wechselwirkungen führen kann.